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GTL

Beim GtL-Verfahren wird Erdgas durch Zufuhr von Sauerstoff und Wasserdampf zu Synthesegas und dieses in einer Fischer-Tropsch-Synthese zu Kohlenwasserstoffen umgewandelt. Der Hauptanteil des Produktgemisches aus der Fischer-Tropsch-Synthese besteht aus langkettigen wachsartigen Normalparaffinen, die erst durch Cracken und Isomerisierung in einem speziellen Hydrocracker (und anschließender Fraktionierung) in flüssige Kohlenwasserstoffe umgewandelt werden müssen. Nach dem Crackprozess entsteht Kraftstoff für Motoren.

Ein verbessertes, inzwischen patentiertes Verfahren wurde mit Förderung des Bundeswirtschaftsministerium vom Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen der Technischen Universität Bergakademie Freiberg in Zusammenarbeit mit dem Anlagenbauer Chemieanlagenbau Chemnitz entwickelt.[2][3] Das Gas wird in einem ersten Schritt einer Methanolsynthese zugeführt. Hier kommt der neu entwickelte isotherme Reaktor zum Einsatz. Nach einer Separationsstufe wird das produzierte Methanol in der Benzinsynthese verarbeitet.