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DAB

(= Deutsches Arzneimittelbuch). Enthält die Anforderungen an Rohstoffe und Produkte im pharmazeutischen Bereich z. B. für medizinische Weißöle.

DAB-10-Qualität

Den Anforderungen der 10. Ausgabe des Deutschen Arzneibuches genügend.

Dampfdruck

Partialdruck des gasförmigen Anteils eines Stoffes, der sich bei gegebener Temperatur über der flüssigen Phase des Stoffes im Gleichgewichtszustand einstellt. Maß für die Verdampfungsneigung...

Dampfturbinenöl

Schmieröle TD gemäß DIN 51515 T1, die aufgrund ihrer hohen Alterungsbeständigkeit zur Schmierung von Dampfturbinenaggregaten und deren Komponenten (Getriebe, Regler, Lager, Generatoren,...

Dämpfungsfett

Schmierfett zur Dämpfung von Schwingungen und Geräuschen.

Dampfzylinderöle

Schmieröle Z gemäß DIN 51510, die als Heißdampf-, Sattdampf- und Nassdampfzylinderöle in Kolbendampfmaschinen zur Schmierung der dampfführenden Teile, wie Zylinder, Schieber und Ventilen,...

Defoamer

[engl.]. Auch Entschäumer, Antischaumzusätze. Stark grenzflächenaktive Stoffe oder Formulierungen, die die Schaumbildung unterdrücken bzw. den schnellen Schaumzerfall bewirken, z. B. Polysiloxane...

Demulgatoren

Wirkstoffe, die die Phasentrennung einer Emulsion oder die Abscheidung von Wasser aus Ölen bewirken.

Demulgierverhalten

Eigenschaft von Hydraulik- und Schmierölen, Wasser nicht zu binden, sondern abzuscheiden bzw. eine Emulgierung zu verhindern. Das Demulgierverhalten von Hydraulik- und Schmierölen wird nach DIN...

Destillate

D. sind, die bei einer Destillation nach dem Abkühlen (Kondensieren) anfallenden, nach ihren Siedepunkt en aufgetrennten Stoffgruppen. Bei der fraktionierten Destillation von Erdöl sind dies...

Destillation

Thermisches Verfahren zur Trennung flüssiger Gemische aufgrund unterschiedlicher Siedetemperaturbereiche der einzelnen Komponenten. Das zu trennende Gemisch wird unter stetiger Temperaturerhöhung...

Detergent- und Dispersantzusätze (D D)

Bezeichnungen für grenzflächenaktive Stoffe (Netzmittel ). Sie dienen in Schmierstoffen dazu, die Agglomeration von ölunlöslichen Verbrennungsrückständen sowie Alterungsprodukten (Ruß, Koks, harz-...

Dichte (Massendichte)

Quotient aus Masse m und Volumen V bei einer bestimmten Temperatur T. Äquivalent zum spezifischen Gewicht.

Dichtungsverträglichkeit

D. ist im Bereich der Schmierstoffe ein wichtiges Thema aufgrund der Komplexität der Einflüsse. Unverträglichkeiten zwischen Schmierstoffen und Dichtungsmaterialien können zu Quellung und...

Dielektrikum

Elektrisch nicht oder nur sehr schwach leitende Stoffe mit nicht frei beweglichen Ladungsträgern (Ionen, Elektronen), in der Metallbearbeitung auch Bezeichnung für sogenannte Funkenerosionsöle ,...

DIN

DIN steht für das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. mit Sitz in Berlin.

DIN-DVGW-Prüfzeichen

Zertifikat des Deutschen Verbandes des Gas- und Wasserfaches.

Dip-Slide (Eintauch-Nährboden)

Mittels „Dip-Slide“ lassen sich wassergemischte Kühlschmierstoffe leicht auf Bakterien- und Pilzwachstum überprüfen. Bakterien und Pilze können Korrosion, schlechte Filtrierbarkeit, Abfall des...

Dipolmoment (elektrisches Dipolmoment)

Durch Ladungsverschiebung in Atomgruppen entstehen getrennte Ladungsschwerpunkte und daraus resultierend ein Dipolmoment. Bei polaren Molekülen handelt es sich um eine permanente...

Dispergieren

Verteilen: unterschiedliche Phasen ineinander verteilen.

Dispergiermittel (Dispergatoren)

D. sind grenzflächenaktive Substanzen, wie Absetzverhinderer, Netzmittel , Detergentien, Emulgatoren , die die Grenzflächenspannung erniedrigen, d. h. die Benetzung bewirken bzw. optimieren. Der...

Dispersants

[engl.]. D. sind grenzflächenaktive Stoffe (Netzmittel). Sie dienen in Schmierstoffen dazu, die Agglomeration von ölunlöslichen Verbrennungsrückständen sowie Alterung sprodukten (Ruß, Koks, harz-...

Dispersion

Mehrphasiges System mit einer kontinuierlichen Phase (Dispersionsmittel) und mindestens einer weiteren dispersen (fein verteilten) Phase. Beispiele: Suspension (Feststoffpartikel in Flüssigkeit),...

Dispersionsgrad

Angabe der Größe der Teilchen (Tropfen, Feststoffpartikel) der dispersen Phase einer Dispersion .

DOT

[engl.] (= Department of Transportation). US-Behörde, legt u. a. die US-Spezifikationen für Bremsflüssigkeiten fest.

Drahtseilfette

Schmierfette zur Schmierung von Drahtseilen zur Verminderung der Reibung der einzelnen Drähte untereinander und zum Schutz vor korrosiven Umwelteinflüssen. Oft enthalten Seilschmierfette Graphit-...

Drahtziehschmierstoffe

Umformschmierstoffe zum Ziehen von Draht (meist Stahl, Kupfer, Aluminium). In Abhängigkeit von Metall, Drahtdurchmesser und Ziehmaschinentyp werden feste Ziehschmierstoffe, z. B. Ziehseifen,...

Drehzahlkennwert

Der Drehzahlkennwert ist das Produkt aus der Drehzahl und dem mittleren Lagerdurchmesser der Anwendung. Bezogen auf das Schmierfett gibt der Drehzahlkennwert an, bis zu welcher Lagerdrehzahl ein...

Durchschlagsfestigkeit

Bezeichnet die elektrische Feldstärke, die in einem Isolator maximal herrschen darf, ohne dass es zu einem Spannungsdurchschlag kommt. Quotient aus der Durchschlagsspannung (Ud) und dem geringsten...

Durchschlagsspannung

Bezeichnet die Spannung, die notwendig ist, um Strom durch einen Isolator fließen zu lassen. Für Isolier- bzw. Trafo-) Öle wird nach DIN 57370 Teil 2 die Spannung (kV) bestimmt, bei der eine...

DVGW

(= Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches). Legt z. B. Anforderungen für Schmierstoffe in Trinkwasserarmaturen fest.

Dynamische Viskosität

Maß für die Zähigkeit einer Flüssigkeit oder eines Gases. Die Viskosität kann auch als innere Reibung des Fluids bezeichnet werden. Höhere Viskosität bedeutet geringere Fließfähigkeit und höhere...